Forum der Larpmeystergilde
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Autor Thema: Die Dokumente der Macht  (Gelesen 2162 mal)
Seneschall
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« am: 09. Juni 2016, 22:52:40 »

Liebe Mitspieler, da vielleicht nicht alle Gelegenheit hatten, einige der Dokumente zu lesen, es aber vielleicht gerne machen würden, hier noch mal die bei mir vorhandenen Dokumente (mit ein paar Anmerkungen) zum nachlesen:
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« Antwort #1 am: 09. Juni 2016, 22:55:23 »

Pettars Einladung zum Treffen

Verehrte Kampfgefährten Freunde Brüder im Geiste und in der Sache /

wieder ist Zeit verstrichen / Kämpfe wurden gefochten / Blut wurde vergossen
Gefährten sind zu Boron gegangen / Siege wurden errungen /
Doch noch ist unser Land am Svellt nicht wieder völlig frei von orkischer Gefahr /
die unsere Freunde und Familien schon viel zu lange nöhtigt /

So rufe ich erneut die Gruppen der tapferen Frauen und Männer zusammen /
Zur Beredung, wie unser Kampf weitergehen kann und wie wir die Stärken jedes Einzelnen nutzen können, um dem Feind empfindliche Stiche, besser noch den finalen Stoß in sein Blut saufendes und verkümmerte Herz setzen zu können /

Der Rat der Weisen, geführt von der klugen Hela Helmbrechts /

Danamir Steinbringer, tapfer und unerschrocken, und seine Freischar Grauer Wald /

die Freischar Freies Svelltland unter der werten Ena /

sowie die Verteidiger des Svellt unter meinem Kommando /

Jede einzelne Gruppe mit verschiedenen Fähigkeiten.
Fähig, listig, gefährlich und erfolgreich.
Doch nur mit gebündelter Stärke werden wir die Tiere verjagen können /

Seid eingeladen von mir, ihr alle, in den ersten Tagen des Rahja 1032 BF
an dem Ort, den euch der Bote dieser Nachricht nennen wird /
Kommt und wohnt bei dem Rat der Freischärler /

Für das Svelltland stark voran! Tot den Orks!

Pettar Orkentod von Arsingen

für die Verteidiger des Svellt

Text: SL
« Letzte Änderung: 09. Juni 2016, 22:57:02 von Seneschall » Gespeichert
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« Antwort #2 am: 09. Juni 2016, 22:56:36 »

Expedition in die Blutzinnen
Aufgrund meiner herausragenden Expertise in der Kartografie Deres (wie jeder weiss, stammt von mir die einzige detaillierte Karte des Thuransees, welche sämtliche Grenzverläufe seit 1000 BF beinhaltet) war ich vom Handelskontor Stoerrebrandt gebeten worden, an einer Expedition in die Blutzinnen mitzuwirken. Die Suche sollte eine edles Metall fuehrende Gesteinsader zutage foerdern.
So waren wir mit einer fuenf Mann starken Gruppe losgezogen. Nach einigen Tagen Wanderung kamen wir in der Daemmerung in ein tosendes Unwetter. Die Wolken verdrängten die letzten Strahlen der Praiosscheibe, sodass die restlichen vier hoffnungslos in die Irre gingen und ich sie zunächst nicht wieder fand.
Am nächsten Morgen hatte sich das Wueten etwas beruhigt, sodass ich mich auf die Suche nach den uebrigen begab. Bei einer Baumgruppe brach ein riesenhafter Ork aus dem Gebuesch. Mit einem rostigen Säbel griff er mich an. Ich zog mein eigenes Schwert, kaum halb so lang wie die Waffe dieses Ungetuems. Es entwickelte sich ein heftiger Kampf, aus welchem ich nur dank meiner gelegentlichen Schwertstunden bei Meister Orthos als Sieger hervorging. Schliesslich war der Ork tot und ich setzte meine Reise fort.
Gegen Abend zogen bereits wieder Wolken auf. Vor dem nächsten Unwetter Schutz suchend lagerte ich unter einem roten Felsen in der Nähe von einem Bach mit kupferfarben schimmerndem Wasser. Viel Schlaf sollte ich nicht finden. Der Kampf verfolgte mich bis in den Schlaf. Mitten in der Nacht schreckte ich zum wiederholten Male hoch. Noch immer spuerte ich den Zorn und den Hass mit dem der Ork mich tagsueber angegriffen hatte. Fast schien es mir, als wäre dieses Wesen noch immer in meiner Nähe. Als ich mich aufrichtete sah ich ihn auf mich zugehen. Der Ork, den ich tagsueber getoetet hatte! Er ging an mir vorbei und auf den roten Felsen zu. Bevor er ihn erreichte, wandte der Ork sich noch einmal um und sprach mit knurrender Stimme: "Ke zrakash harrku!" Dann verschwand er.
Am nächsten Morgen erschien mir alles eher wie ein Traum. Auf dem feuchten Boden fand ich keine Spuren, auch am Felsen selbst war nichts zu finden.
Am naechsten Tag fand ich meine versprengten Gefaehrten wieder, und wir begaben uns auf den Rueckweg nach Tiefhusen.
In Tiefhusen ergab sich schliesslich die Gelegenheit, einen Abenteurer mit Kenntnissen der orkischen Sprache zu sprechen. Auf meine entsprechende Frage hin uebersetzte er den Ausspruch meiner nächtlichen Begegnung mit „ich hatte einen ehrenvollen Tod!“. Seit jenem Tage frage ich mich, wie der Ork in meinem Traum orkisch hatte sprechenn koennen. Es sei denn, es ist kein traum gewesen?
Aus den Chroniken des Kartographen Gurion von und aus Tiefhusen Freier Kartograph im Dienste des Handelskontor Stoerrebrandt

Text: Barbara nach Vorgabe SL
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Seneschall
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« Antwort #3 am: 09. Juni 2016, 22:59:29 »


Diarium Expeditionis
ad Montem sanguispinnensis
Magi Nazir ibn Adul sal Dunchaban


Ragath im Tsamond des Jahres 1032 BF
Nach den eher unerfroilichen Ereygniszen in der Kaiserstadt Gareth, wo wir nur knapp undt auch nur dank der tathkräfftigen Unterstützung Mirhibeths Zabirsunya – eyn solch energisches Eynschreyten hätte ich der korpulenten Maga faszt gar nicht zugetraut – dem Zugriff jener selbstgefälligen undt selbsternannten Wahrer des rechten akademischen Wiszens entkommen konnten, fühle ich nun umso mehr die Gewiszheyt, auf dem rechten Wege zu seyn, in mir aufsteygen. Undt auch wenn Nurhan saba Khalid eyne recht mäszig begabte Magierin undt eher eyne beszere Alchimistin ist, so verdanken wir doch ausgerechnet ihr den entscheydenden Hinweys auf jenes Bandt zwischen den Welten – ärgerlich zwar, aber so hat sie denn auch eynmal ihren Nutzen für unseren Zirkel bewiesen -, der uns nun gen Blutzinnen führen wirdt. Ausgerechnet eyner der Puniner Stubenhocker hat eynen Forschungsbericht über jene Gegendt in den Blutzinnen hinterlaszen, in der alle unsere Untersuchungen endtgültig von Erfolg gekrönt seyn werden, undt nun gilt es, schnellstmöglich eyne Expedition auszurichten undt dabey mögliche undt überaus lästige Verfolger abzuschütteln. Wir werden wohl eyn paar Söldner anhoiern müszen, undt ich hoffe sehr, dasz sie nicht von mir erwarten werden, mir ihre Namen zu merken. Meynen Werkzoigen undt Instrumenten gebe ich doch auch keyne Namen!

Ragath am 25. Tage des Tsamondes im Jahre 1032 BF
Wie zutieftst ich doch diese banalen Täthigkeyten verabschoie undt ebenso diese Feylschereyen um Ausrüstung undt Soldt. Aber der Fuchsgott scheynt mit dennoch gewogen zu seyn, denn mit dem Hauptmanne – keyne Ahnung, ob das bey denen so heiszt, aber mir ist jedwede militärische Struktur eyn Buch mit siebenden Siegeln – Haubrecht Delinger scheynen wir aber eynen Söldner angeworben zu haben, der seyne Truppe im Griff hat undt seyn Handtwerk versteht – das sollten sie auch bey diesem Soldt!!! - , undt bevor wir nun morgen entlich werden aufbrechen können, will ich doch eynmal meyne Gedanken zusammenfaszen undt von den wiszenschafftlichen Ausmaszen unserer Expeditio berichten, die ich meynem längst in Borons Reych eyngetretenen und ersten Khunchomer Lehrmeyster Dunchaban ibn Nastraddon widmen möchte, auch wenn dieser womöglich nicht in der Lage gewesen wäre, die wahre Grösze meyner Erkenntnisze entsprechendt zu würdigen.
Schon währendt eben jener meyner Khunchomer Zeyt war es jene Erkenntnis, die mich in tiefste Verzweyflung zu stürzen vermochte, dasz ich nicht in der Lage seyn sollte, eyn Artefakt zu erschaffen von Dauer undt ewiger Krafft, ohne meyne eygenen Kräffte über Gebühr als Tribut zu geben. Es ist undt bleybt die höchste Kunst: Die Arkanogenese! Aber es muszte doch eynfach möglich seyn, die Krafft aus eyner anderen Quelle als dem Magus selbst zu beziehen!
Denn siehe: Zauberkrafft ist begrenzt. So unser Leyb diese nicht hergibt, mueszen wir sie auszerhalb suchen: Die Krafftspeycher der Alchymie undt Thaumaturgia sindt solcherart. Aber es kostet viel zu viel Zeyt, sich das Wiszen undt die Fakultaet anzueygnen, diese Artefakte zu schaffen, undt diese nach Entladung aufzuladen, so dasz es effektiver ist, sich eyner externen Kraftquelle zuzuwenden: den Geystern der Verstorbenen. Es fühlt sich nun so leycht undt selbstverständlich an, diese Worte zu formulieren, doch welcher Weg, welche Kümmernisze, welche Zweyfel, welche Fragen führten mich zu dieser Erkenntnis. Doch als mich denn meyne Pfade in das stinkende Brabak führten undt ich hier auf den Spuren des groszen Galotta zu wandeln begann, erschien alles plötzlich so banal undt so klar: Die meysten Magae glauben naemetlich, solange der INFINITUM verschollen bleybt, auf wahre Artefakte verzichten zu müszen. ICH aber werde zeygen, dasz es auch anders geht!
Gleych eynem infinitesimierten Artefakt würden wir durch die Nutzung der Kraeffte der Geyster – undt was sollten diese auch damit anzufangen wiszen - die absolute Autarkie erreychen. Die Krafft des gebundenen Geystes würde für die fortwährende Krafftfädenernoierung sorgen undt so den Magus von der läsztigen Pflicht befreyen, regelmäszig eynen Teyl seyner Krafft zu opfern.
Was wäre nun, wenn wir Magi diesen Zauber beherrschten? Allerortens würden wir unser Zauberwerk lachendt über die Ordnung der Welt stellen undt uns zu eygenmächtigen Herren aufwerfen. Es ist quasi eyne heylige Pflicht, die wir unserem Berufsstandt schuldig sindt, auch wenn uns dieser bisher mit fahrläsziger Missachtung zu strafen pflegte. Wenn sich denn aber unsere Thesen als richtig erweysen undt wir eyne Macht in den Händen halten, um die uns die gesamte Magierschafft beneyden wirdt, dann werden sie ihr kleynliches Verhalten vergeszen, um mich, Nazir ibn Adul sal Dunchaban, den gröszten Magus dieses Zeytalters zu heyszen, undt groszmüthig werde ich ihnen ihren Kleyngeyst nachsehen undt sie an meynem Wiszen teylhaben laszen…
Undt so brechen wir denn auf zu noien Zeyten undt ungehoiren Erkenntniszen undt werden uns der Geheymnisze der Blutzinnen bedienen, um uns die Ordnung der Welt zu unterwerfen! Moege die Wandelbare die Wege unserer Verfolger segnen…

Lowangen im Phexmondt des Jahres 1032 BF
Was nimmt man nicht alles auf sich, um den Pfadt der Erkenntnis zu beschreyten! Das Reysen wirdt mir denn immer als eyn notwendiges Übel erscheynen, aber diesem Wechsel an Landtschafft undt Loiten vermag ich nichts abzugewinnen, ebenso wenig wie dem Übernachten in ungemütlichen Zelten oder dem Essen im Freyen! Ich lege keynerley Wert darauf, mich mit Erfahrungen undt Erkenntniszen auseynanderzusetzen, die ich mir nicht selbst zum Ziele erwählt habe undt überhaupt empfinde ich die Bekanntschafft der meysten Menschen von geringerer Geystesgrösze als der meynen als gelinde gesagt unnütz undt überaus läsztig, zumal wenn noigierige undt unerzogene Bälger mich über meyne Befähiggungen auszufragen versuchen oder gar eyner dieser tumben Menschen auf die Idee verfällt, mich um eyner Kostprobe meyner Könnerschafft anzugehen!
Aber nun sindt wir entlich hier in Lowangen angekommen undt versuchen nicht nur, uns unerkannt zwischen den Collegae gleych zweyer Akademien – Mirhibeth kann kaum dem gelahrten Disput mit den Mitgliedern der hiesigen grauen Akademie widerstehen, undt ich hoffe, dasz sie in der Lage seyn wirdt, unser Inkognito zu wahren – zu bewegen undt eyne hilfreyche Karte der zu bereysenden Gegendt zu erstehen – die Angaben im Puniner Dokument laszen leyder an Präzeszion vermiszen undt eynen Führer zu engagieren erscheynt mir denn doch zu heykel – sondern auch, eynigermaszen unbehelligt von noigierigen Nachfragen, Proviant zu erwerben undt weytere Söldner anzuwerben; immerhin begeben wir uns in eyne Gegendt, die nicht ganz frey von Gefahren scheynt, undt keyner von uns sollte seyne Kräffte an die banalen Belange der Verteydigung verschwenden müszen. Delinger – die Namen der anderen kann ich mir noch immer nicht merken, sehen sie doch in Rüstung eyner wie der andere aus – entpuppt sich dabey gerade als recht fähiger Unterhändler undt hat noch zwey bezahlte Schwerter angeworben, wobey ich nicht eynmal sicher sagen kann, ob es sich dabey um Männer oder Frauen handelt; letztere werden sich unter den Orken nicht gerade Froinde machen, soviel zumindest habe ich schon über diese Wilden gelernt.
Eygentlich jedoch will ich diese Zeyt der Vorbereytung auch dafür nutzen, eyn paar Worte über meyne Gefährten zu verlieren, haben sie sich doch meyner Führerrolle über den Schwarzen Zirkel der Geyster vollkommen unterworfen undt aszistieren mir auf meynem Weg zum groszen Ziel.
Undt manchem Aszistenten reycht denn auch schon die Gunst eyner Erwähnung, um sich der Sache voll undt gantz hinzugeben: Ich werde ihnen bey Gelegenheyt mitteylen, dasz ihre Namen Eynzug in meyne Berichte finden werden, um mich ihrer vollsten Loyalität zu versichern.
Meyn längster Begleyter ist hierbey der Magus Florek di Irrik-Arteris von der Dunklen Halle der Geyster zu Brabak, wo ich ihn bey meynem Studienaufenthalt zur Erlernung der Geysterbeschwörung auch kennenlernte. Leyder hat er sich ob seyner recht zurückgezogenen Art und Weyse um die Bekanntschafft des groszen Galotta gebracht, aber daran ist nun nichts mehr zu ändern! Er ist eyn nichtsdestotrotz äuszerst nützlicher undt in den Angelegenheyten der Geyster äuszerst bewanderter Aszistent, undt ich schätze seyne untergebene Art. Von Anfang an war er eyn so loyaler Verfechter meyner Thesen, dasz ich zusammen mit ihm den Zirkel der Geyster ins Leben rufen und diesem Gestalt geben konnte.
Mit Nurhan saba Khalid von der Alchimistischen Fakultät der Dracheney-Akademie zu Khunchom verbinden mich die Studienzeyten in Khunchom. Sie wies währendt ihres Studiums leyder nur geringe magische Fähigkeyten auf, doch zeygte sie groszes Geschick in der Al'Chimie, so dasz ich ihr bey unserem Wiedersehen vor etwa zwey Götterläuffen gewisze Alternativen zum Laboralltag ermöglichen konnte, zumal es sie nach Anerkennung durch die Magierzunfft drängt.
Mit Mirhibeth Zabirsunya von der Schule der variablen Form zu Mirham verbindet mich das tiefe Bedauern darüber, dasz bey der Erschaffung von Artefakten zu viel Zauberkrafft verloren geht. Sie – übrigens als Maraskanerin mit mittelreychischen Wurzeln nur durch Hochzeyt zu gewiszem Status gelangt; was man nicht alles währendt eyner langen eyntönigen Reyse in Erfahrung gebracht bekommt – ist ganz von selbst auf meyne Forschungen aufmerksam geworden undt hat um Anschlusz an den Zirkel gebeten. Ich denke, dasz eyn Zirkelmitgliedt mit Erfahrungen in Kampfmagie durchaus eyne willkommene Bereycherung darstellt.
So, den Höflichkeyten sollte hiermit Genüge getan seyn; ich sehne mich gröszeren Aufgaben entgegen.

Lowangen am 24. Tage des Phexmondes im Jahre 1032 BF
Entlich, entlich geht es los! Morgen in aller Frühe werden wir gen Blutzinnen aufbrechen, undt unbemerkt von möglichen Verfolgern undt Neydern das Bandt zwischen den Welten finden undt für unsere Zwecke nutzbar machen. Seyt Tagen mache ich mir nun schon Gedanken darüber, in welcher Ausformung sich uns diese Quelle der Macht präsentieren wirdt. Über welche Art Geyster werde ich verfügen können – je älter undt mächtiger desto beszer-, welche Mächte meynen Artfakten eynverleyben?! Ich spüre, dasz uns etwas Groszes, etwas Groszartiges bevorsteht undt wir an den Festen der Ordnung zu rütteln vermögen: Die Verstetigung der Zauberkräffte wirdt den Angehörigen meynes Standes ungeahnte Möglichkeyten eröffnen!

In den Blutzinnen am 30. Tage des Phexmondes im Jahre 1032 BF
Eyn erster Kontakt mit den Beherrschern dieses Landtstriches; man bezeychnet sie wohl als Zholochai. Eyn Natur- oder Raszekundler oder Zoologe hätte an derartigen Klaszifikationen wohl seyne wahre Froide, aber für mich ist eyn Ork ebenso gut oder schlecht wie der andere: Wilde zu klaszifizieren erscheynt mir müszig undt ohne eynen wiszenschafftlichen Nutzen. Allerdings raten die Söldner undt auch meyn eygener Verstandt dazu, diese Gegner nicht zu unterschätzen, undt wir werden beraten müszen, wie wir uns mit diesen streytbaren Kreaturen gut stellen können… Warum können sie nicht eynfach die Überlegenheyt eynes geschulten Gildenmagiers anerkennen, wenn sie denn eynen vor sich haben; man sollte doch meynen, dasz uns der Ruf ob unserer Befähigungen vorauseylt.

In den Blutzinnen zu Beginn des Perainemondes des Jahres 1032 BF
Wer hätte gedacht, dasz ausgerechnet der IMPERSONA – zumindest gehe ich davon aus, dasz es sich um diese Thesis handelte, wenn auch in eyner modifizierten Version, die ich so auch noch nicht in Anwendung erlebt habe, oder wurde hier gar heymlich eyn Trank verwandt, der eyne Verwandlung zur Folge hat??? -  unser Lösung seyn würde?! Ausgerechnet, undt ausgerechnet Mirhibeth hat diese Verwandlung vorgenommen. Wenn die Orken denn wüszten, dasz sie mit eyner Frau verhandelt haben anstatt mit eynem alten weysen Schamanen; aber ich fürchte, dasz ihnen die Ironie dieser Tatsache ganz undt gar nicht gefallen würde. Und wenn sie nun noch wüszten, dasz sie gleych von zwey Frauen überrumpelt worden sind! Denn alleinig mit dem Äuszeren ist es ja auch nicht getan, undt so hat denn Nurhan eynen Trank gebraut, mit dessen Hilfe Mirjibeths Zunge auch des Orkischen mächtig wurde. Eyne blosze Verwandlung hätte denn wohl wenig gebracht, undt Nurhan konnte so wieder eynmal mit ihren recht eygenen Kenntnissen auftrumpfen! Wie dem auch sey; das Orkenproblem konnte mittels IMPERSONA – oder was auch immer genau die Verwandlung zur Folge hatte - undt Trank wirksam aus dem Weg geräumt werden, undt die wilden Beherrscher dieses Landstriches sindt nun vollkommen von ihrem Vorteyl undt Gewinn an unserer Expedition überzoigt. Wir können also mit unserer Suche nach dem Tor beginnen.


In den Blutzinnen im Perainemondt des Jahres 1032 BF
Man sollte meynen, die Angaben in eynem Forschungsbericht aus Punin sindt präziser formuliert, aber es hatte wahrscheynlich seyne Gründe, warum jener unbenannte Adept nicht zu Ruhm undt Ehren gekommen undt seyn Name nicht in die Annalen der Akademie eyngegangen ist … in die Niederhöllen mit diesen Puniner Elfenbeynturmgelehrten!

In den Blutzinnen am 15. Tage des Perainemondes des Jahres 1032 BF
Ob wohl jemandt der anderen bemerkt hat, dasz wir in den letzten Tagen im Kreys gelaufen sindt? Ich hätte wohl doch mehr Münzen für die Karte ausgegeben sollen. Oder ist die Kopie, die Nurhan vom Puniner Bericht angefertigt hat, vielleycht fehlerhafft? Ich sollte sie vorsichtig daraufhin ansprechen, ob es sich wirklich um eynen roten Felsen handelt; sie scheynt mir aber recht empfindlich zur Zeyt.

In den Blutzinnen am 19. Tage des Perainemondes des Jahres 1032 BF
Es war auch keyne gute Idee, die Söldner als Späher auszusenden, musz ich leyder zugestehen. Aber wer hätte gedacht, dasz sie sich so schwer tun, eynen roten Felsen zu finden, an dem sich das Tor dem Bericht nach befindet?! Diese tumben Rüstungsständer haben eynfach keyn Gespür für die Feynheyten magischer Untersuchungen.

In den Blutzinnen am 22. Tage des Perainemondes des Jahres 1032 BF
Ich habe Zweyfel auf dem Gesicht Mirhibeths sehen können, aber das liegt vielleycht nur daran, dasz ihr die Kletterpartien in den Bergen weyt mehr zu schaffen machen als den anderen. Die Söldner scheynen nur zu murren, wenn sie mich auszer Hörreychweyte glauben, aber ihnen kann ich notfalls mit eynem Aufschlag auf den Soldt beykommen. Weyt weniger gefällt mir Nurhans Blick; undt natürlich verbürgt sie sich für die korrekte Transkription des Textes.

In den Blutzinnen am 27. Tage des Perainemondes des Jahres 1032 BF
Nicht auch noch Florek! Ist es nicht demütigendt genug, wie eyn Schrat durch die Berge zu kraxeln, ohne dabey die zweyfelnden Blicke der Kameraden im Rücken zu spüren. Aber wahrscheynlich bin ich eynfach nur überreyzt…
In den Blutzinnen am 30. Tage des Perainemondes des Jahres 1032 BF
So kurz vor dem Ziel gebe ich nicht auf!!! So eyne rote Felsformation kann doch nicht so schwer zu finden seyn…

In den Blutzinnen am 2. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Die Moral sinkt weyter, aber so lange wir alle an dieselbe Sache glauben – undt die Söldlinge an das Geld – undt denselben Quellen vertrauen, so lange werden wir die Suche nicht abbrechen.

In den Blutzinnen am 6. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Bin hoite auf die Idee verfallen, eyne Belohnung für auszergewöhnliche Beobachtungen undt die Sichtung des roten Felsens auszusetzen; mal sehen, ob nicht Goldtgier den Weg zum Ziel weysen wirdt.


In den Blutzinnen am 11. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Zwey der Söldner sind desertiert; mögen sie in den Niederhöllen schmoren!

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« Antwort #4 am: 09. Juni 2016, 23:01:48 »

In den Blutzinnen am 15. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Entlich eyne leyse Ahnung; ich vermeyne etwas zu spüren und meyne Worte der Zuversicht haben auch die Mitglieder des Zirkels angespornt. Ich spüre, dasz Hesinde mit uns ist.

In den Blutzinnen am 20. Tag des Ingerimmondes des Jahres 1032 BF
Die Landtschafft verändert sich spürbar, undt auch die Kräffte scheynen ihren Flusz zu verändern. Wir sindt auf dem richtigen Weg, undt ich bin mir sicherer denn je, dasz wir den roten Felsen in den nächsten Tagen finden werden!

In den Blutzinnen am 24. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Das ist es! Wir haben es geschafft! Der Durchbruch ist da! An eynem roten Felsen sindt wir fündig geworden; Nurhan hat also doch korrekt transkripiert! Erst Analysen haben tatsächlich ergeben, dasz die Barriere zur vierten Sphäre an jener Stelle etwas dünner ist, undt hier werden wir mit unseren Untersuchungen ansetzen. Morgen werden wir ganz früh mit den nötigen Analysen beginnen, undt ich hoffe, dasz meyne Kräffte dieser Aufgabe gewachsen seyn werden: Ach, wie sehne ich eyne Lösung dieses Problems herbey, und wie viel kostbare Zeyt könnten wir Magi für unsere Forschungen aufwenden, könnten wir unsere Kräffte nach Belieben speychern und nutzen!

In den Blutzinnen am 25. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Es fällt mir schwer, meyne Eyntragungen mit ruhiger Handt vorzunehmen, denn es scheynt, als wären wir genau da, wohin wir strebten, undt wir können hier nach eyniger Vorbereytung unsere Pläne in die Tat umsetzen. Der mehrmalig eyngesetzte OCCULUS hat gezeygt, dasz sich sehr feyne Krafftlinien von dem Sphärenrisz, den wir nun als solchen identifizieren konnten, wegbewegen undt sich im Waldt verlieren. Es kann daraus also die Vermuthung abgeleytet werden, dasz sich in dem von uns aufgesuchten Gebiet noch weytere Sphärenrupturen localisieren laszen, die möglicherweyse Verbindungen zu anderen Sphärenorten symbolisieren. Ich habe also gleych am Morgen Florek mit eynigen Kriegern ausgesandt, um diese eben formulierte Thesis auch empirisch zu evidieren.
Des Weyteren kann zu diesem Zeytpunkt der Examinationes ebenfalls konstatiert werden, dasz bisher nur orkische Geystererscheynungen observiert werden konnten, was die Thesis nahelegt, dasz es sich bey dem bisher examinierten Sphärenrisz um eynen Zugang zum Reych des orkischen Totengottes TAIRACH handelt. Die Stellung des Toten- oder auch Blutgottes in der orkischen Traditio legt nun wiederum den Schlusz nahe, dasz sehr viele Geyster als Krafftspeycher in Artefakten gebunden werden können, undt ich wage eyne vage Hoffnung zu äuszern, dasz es sich bey den Geystern der Orken um ebenso widerstandsfähige Entitäten handeln mag, als die Orken selbst sie verkörpern, was unserem eygentlich Destinatum sehr entgegen kommen dürffte.
Gespannt warten wir also auf den Bericht Floreks am morgigen Tage, der Gewiszheyt in die primo formulierte Thesis bringen soll.

In den Blutzinnen am 26. Tag des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Eyn Rückschlag? Florek undt die ihn begleytenden Krieger – ich glaube, mich nun doch an die Namen Bertholdt undt Foldara erinnern zu können, auch wenn ich mir solcher Nebensächlichkeyten alles andere als sicher bin – sindt hoite von ihren eygenen Examinationes zurückgekehrt, undt ich finde das Verhalten Floreks höchst ungewöhnlich undt unpaszendt. Anstatt eynes klaren undt wiszenschafftlichen Berichtes konnte Florek nur unzusammenhängendt ausführen, dasz sich in der Umgebung in der Tath eyne weytere Sphärenruptur finden liesze. Warum er dabey aber immer wieder seyne Stimme senkt undt sich erschrocken umschaut, erschlieszt sich mir denn doch nicht vollständig. Erstaunlich klar hingegen war der Bericht der beyden Söldner: Florek scheynt jener weyteren Sphärenruptur zu nahe gekommen zu seyn, weshalb sich seyn Geyst  auf eyne Art Wanderschafft begeben zu haben scheynt, doch können wir nicht wiszen – undt aus seynen Worten auch nicht schlieszen -, in welche Sphäre sich diese Ruptur erstreckt. Vielleycht ist er ja ungeschützt dem Limbus oder eyner anderen als der vierten Sphäre zu nahe gekommen? Das wird später noch zu klären seyn. Die magisch nicht begabten Krieger sindt jedoch nicht davon betroffen undt können so eyne übersichtliche Beschreybung der Vorgänge geben, auch wenn sich diese vornehmlich im unevidenten Bereych abgespielt haben.
Nun gilt es also, gewisze Masznahmen zu forcieren: Es ist an Nurhan, eyn Elixier zu brauen, dasz den Geyst eynes Magus stählt undt ihn dadurch vor Übergriffen anderer Sphärenentitäten zu schützen vermag. Ich werde derweyl mittels OCCULUS ermitteln, ob auch der von mir untersuchte Risz ähnliche Auswirkungen zeytigen könnte.
Zudem wurde mir von Kriegerseyte zugetragen, dasz sich eyne Art Svelltsche Freyheytskämpfer im Waldt eyn Lager errichten. Solche gar unwiszenschafftlichen Klüngeleyen kommen uns allerdings sehr ungelegen, so dasz es eynen Weg zu finden gilt, diese von ihren Unternehmungen, welchem Zwecke sie auch immer dienen sollten, ferne zu halten.
Undt da kommt mir denn doch schon eyne famose Idee: Was wäre, würde ich den Sphärenrisz aufreyszen, um die allgegenwärtigen Orks undt die Freyheytskämpfer durch die Geyster vernichten zu laszen? Wenn eyn fähiger Geyst unter den so Getöteten ist, so sollte er der Artefaktherstellung durchaus dienlich seyn, undt auch sonst sollte eyne vergröszerte Anzahl an Geystern, der Speycherkrafft von Zaubermacht nicht entgegenwirken. Die nächsten Tage werden also der Umsetzung der eben formulierten Destination dienen, undt ich bin guten Glaubens, dasz mir dieser Handstreych gelingen wirdt.

In den Blutzinnen am 27. Tage des Ingerimmmondes des Jahres 1032 BF
Das Verhaltens Floreks ist noch immer ungewöhnlich, undt seyn weyterer Eynsatz scheynt eher fraglich. Ich hoffe sehr, dasz uns das in unseren Plänen nicht weyter zurückwirfft, haben wir doch mit der Suche schon genug wertvolle Zeyt verwendet. Immerhin kann ich nach eyngehenden Analysen konstatieren, dasz sich der Sphärenrisz am roten Felsen als weyt weniger gefährlich erweyst als jener, dem Florek zu nahe gekommen ist, weswegen ich meynen Focus nun zunächst auf diesen Risz richten werde, bevor ich mich mit den hieraus gewonnenen Erkenntniszen an die anderen Sphärenrupturae wagen werde. Für diese brauche ich dann Nurhans Elixier, was sie hoffentlich baldt herzustellen in der Lage seyn wirdt; für meynen Geschmack dauert es schon wieder viel zu lange. Sie ist sehr exact in ihrer Alchimischen Analyse undt Examination undt Imitatio, aber manchmal würde ich mir wünschen, dasz Nurhan eyn wenig schneller zum Kern der Dinge vordringen würde. Wenigstens komme ich bey meynen Examinationes an diesem Risz ohne Elexier aus, was bedoitet, dasz ich mir nun eynen Weg überlegen musz, wie ich die Geysterkräffte aus der Ruptur für meyne Zwecke nutzbar machen kann. Mir geht das alles eynfach nicht schnell genug! Undt noch eyne Überlegung bahnt sich den Weg in meyn Bewusztseyn: Das Aufreyszen der Ruptur am roten Felsen, um sich der Orken undt Freyheytskämpfer entledigen zu können, ist eyne ungefährliche Sache nicht, weswegen ich schon seyt eynigen Stundengläsern darüber nachsinne, wie man die Geyster direkt bey ihrem Austritte angemeszen zu entlohnen. Wenn mir hierfür keyne geeygnete Lösung eynfällt, könnte unser aller Leben bedroht seyn. Doch was ist eyn angemeszener Lohn für die Geyster?

In den Blutzinnen am 28. Tage des Ingerimmmondes im Jahre 1032 BF
Floreks Zustandt ist unverändert, undt er scheynt mir mehr Gefahr als von Nutzen zu seyn. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dasz eyn erfahrener undt in Brabak geschulter Geysterbeschwörer und Magus derartige Symptome geystiger oder seelischer Schwäche offenbart. Immer wieder brabbelt er sinnentleert vor sich hin, erzählt von Dingen, die nicht er miterlebt haben kann, dann wieder versteckt er sich vor vermeyntlichen Verfolgern oder aber er ist gar nicht weyter auffindbar. Seyne Person wirdt untragbar für diese Expedition. Doch vielleycht kann er dieser dennoch eynen guten Dienst erweysen? Ich habe in mancher Quelle gelesen, dasz Geyster sich durchaus geneygt zeygen, eynen lebendigen Leyb als Opfer zu akzeptieren, undt zumindest Floreks Leben  könnte uns durchaus noch von Nutzen seyn, wenn uns schon seyn Geyst den Dienst versagt. Ich behalte diesen Gedanken zunächst beszer für mich, werde jedoch darauf zurückzukommen wiszen.

In den Blutzinnen am 29. Tage des Ingerimmmondes im Jahre 1032 BF
Da hat Nurhan nun entlich die Rezeptur für das Elixier fertig, undt dann musz sie dennoch feststellen, dasz sie nicht über alle Zutaten verfügt! Da Floreks Geyst nun aber nicht mehr zu retten scheynt undt sich meyne Examinationes sowieso auf den Roten Felsen focuszieren, hält uns das nun auch nicht weyter auf. Soll Nurhan nur weyter nach ihren Ingredienzien forschen, derweyl Mirhibeth undt ich die Präparationen für das Öffnungsritual voran treyben: Es gilt, eynen Beschwörungskreys anzulegen undt die entsprechenden Formulae zu intonieren. Auszerdem müszen die Kerzen ebenso besprochen werden wie die restlichen Paraphernalia, undt auch die möglichen Artefaktgegenstände sindt auszuwählen undt auf ihre Eygnung zu überprüfen. Wir haben Dinge von Toten als Foci definiert; Haare undt andere Eszenzen, Knochen undt Memorabilia, die wir von verschiedensten Boronsäckern zusammen getragen haben. Unbebemerkt von den anderen musz ich zudem noch eyn  Opferritual recherchieren, was die Sicherheyt des Zirkels garantieren soll. Eyn Opfer ist denn auch schon ausgemacht: Florek wirdt im Dienste der Wiszenschafft Leyb undt Leben laszen undt uns so auch nicht weyter im Wege stehen!

In den Blutzinnen am 30. Tage des Ingerimmmondes im Jahre 1032 BF
Alle Vorbereytungen laufen zu meyner vollsten Zufriedenheyt, undt Nurhan undt Mirhibeth sindt konzentriert bey der Sache, währendt Florek sich weyter seyner Paranoia hinzugeben scheynt. Nicht mehr lang…

In den Blutzinnen am 1. Tage des Rahjamondes im Jahre 1032 BF

Nicht mehr lange undt dann können wir uns an das grosze Ritual wagen, um den Sphärenrisz zu öffnen. Hoite haben wir noch eynige Expeditionen in den Waldt unternommen, um die Krafftlinien, die aus dem roten Felsen austreten, gründlich zu examinieren. Das Ritual bedarf eyner feynen Abstimmung, undt auch der Beschwörungskreys sowie alle Paraphernalia undt Foci müszen korrekt ausgerichtet werden. Dafür ist jede noch so kleyne undt unbedoitendt erscheynende Beobachtung von enormer Wichtigkeyt.


In den Blutzinnen am 2. Tage des Rahjamondes im Jahre 1032 BF
Hat denn das nie eyn Ende?! Man sollte meynen, die Blutzinnen seyen Anlaufpunkt für alles mögliche Gesindel, undt ich fordere mit Nachdruck, meyne Belange undt Ziele über die aller anderen zu stellen, seyen es nun Orken, Kämpfer für die Illuszion von Freyheyt undt Gerechtikeyt oder Abentoirer!
Nachdem wir nun noch eynmal in den Waldt expediert sindt, um die letzten Feynabstimmungen mit den Krafftlinien vorzunehmen – nur eyn ausreychendt gut vorbereytetes Ritual verdient auch diesen Namen - , sindt wir eyner Gruppe Menschen begegnetet, die man wohl am besten unter dem Begriff „Abentoirer“ zusammenfaszen könnte, wäre eynem an der Klaszifikation von Lebewesen gelegen. Den Begriff „Störenfriede“ fände ich denn doch noch eyn wenig bezeychnender, zumal sich sogar Collegae undt das sogar aus Khunchom unter den Reysenden befanden! Man stelle sich vor, um was für eynen zusammengewürfelten Haufen es sich da handelt: Magier, Halbelfen, Krieger undt Gestalten undefinierbarer Proffeszion. Undt warum um alles in Deres Weyten gehen Collegae automatisch davon aus, dasz man ihnen mitteylen müszte, woran man gerade forscht, undt warum meynen sie stets undt ständig, dasz Magier eyne besondere Verbindung zueynander hätten?! Ich will mit diesen Gestalten nichts zu tun haben, undt noch viel weniger werde ich es dulden, dasz sie bewuszt oder gar unbedacht, meyne Pläne durchkroizen undt zunichte machen. Sie werden also eyne ebenso willkommene Boite für die entfeszelten Geyster darstellen wie die Orken undt alle anderen, die eynfach zur falschen Zeyt an dem Ort sindt, an dem ich meyne bahnbrechenden Studien durchzuführen gedenke. Undt dann entlich werde ich meyn Lebenswerk vollenden undt die Kräffte dauerhafft in den Artefakten verankern können!

Text: Heike nach Vorgaben von Jean-Mi, die gebundene Ausgabe befindet sich im Besitz von Magus Yantur Birkenhain (?)
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« Antwort #5 am: 09. Juni 2016, 23:06:54 »

(namenlose) Briefe an Ena (oder an ihren Lehrer), gefunden bei Ena oder bei der Endschlacht:

Rattenpilzrezept

Lieber Freund,
Ihr fragtet nach dem Rezept für das köstliche Pilzgericht, welches Ihr bei Eurem Aufenthalte hier genießen durftet. Es mag sein, dasz manche der nötigen oder doch den Geschmack noch verbessernden Zutaten in Eurer Gegend nicht zu finden sind, ich habe darum von allem eine Prob mitgeschickt, überlasst Eurem Koch nach einem Substitut zu suchen. Wir haben auch früher noch statt des Gelbpulvers Kurkuma genutzt, aber das ist ja nun heutzutage gar nicht mehr zu bekommen. Hier nun die Speise, wie sie meine hochgeschätzte Dame anzuweisen pflegt:
Die Pilze sammelt man am besten in der Stunde nach Mitternacht, iunge Pilze sind den älteren vorzuziehen, da ihr Geschmack feiner und ihr Fleisch weniger hart ist. Ältere Pilze sollten gewässert werden. Man hackt die Pilze mit einer kleinen Zwiebel und etwas Citronenschale klein und schmort sie mit einigem Gelbpulver, Salz und Maraskanpfeffer in einem schweren Topf, bis sie sämig sind. Das Gericht mag noch warm mit fein geschnittenem Basiliscum oder Thymianskraut gewürzt werden.
So zubereitet kann selbst ein Gänsehüter kein Misstrauen gegen die Künste Eures Koches hegen.. Man kann auch gut die Pilze in Scheiben schneiden und rösten, so behalten sie viel ihres eigenen Geschmacks. Wir thun noch dunklen Weinessig dazu.
Lasset es Euch und Euren Gästen das Gericht wohlschmecken und im Ganzen wohlergehen, ganz der Eure, Sephirim I.

IT: der Brief stammt aus dem Jahr 1028 BF, Verfasser: Sephirim Isyahadan
OT: Katharina, nach offiziellen MI (Simyalakampagne, WikiAventurica)
« Letzte Änderung: 09. Juni 2016, 23:10:09 von Seneschall » Gespeichert
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« Antwort #6 am: 09. Juni 2016, 23:13:19 »

Mein Freund,

Habt dank für Eure Nachrichten, willkommen, weil Sie von Euch stammen, weniger willkommen manchen Inhalts wegen. Ist Lowangen soweit außerhalb Eurer Reichweite, dass sich diese Niederlage nicht vermeiden ließ? Aber – blast nicht Trübsinn, mein alter Freund, dies ist unsere Zeit.
Seid bedankt der Nachfrage nach meinem Sohn. Noch immer habe ich keine neueren Nachrichten als die, dass ich kein Zeichen sehe, dass seine Mission scheitert, im Gegenteil, eilen meine Gedanken über das Meer zu meinem Blute, so bin ich gewiss, von dort wird uns die größte Hoffnung zuteil, dort ist die Welt nicht geblendet vom wabernden Schein der schwachen Götter, deren Diener sich lieber gemein machen mit deren Widersachern als ein Bündnis aller Gläubigen einzugehen.
In diesen Jahren, im Zeitenwandel, wird manches, das man schon begraben wähnte dem Kundigen wieder offenbar. Bei der Suche wider den Sphärenschänder ist längst verlorenes Wissen neu entdeckt worden, von dem wir Profit haben. Auch wenn sie uns den Zugang dazu zu verweigern glauben, haben wir doch von beiden Seiten, ob mit oder ohne ihre Kenntnis, erhebliches Wissen erlangt, dass ihrerseits oft missverstanden, fehlinterpretiert oder als unbedeutend abgetan wurde.
Wir wissen, die eine Waffe, die damals die Hand des Einen schlug wurde gefunden und aufbewahrt entweder in Gareth oder in den Katakomben der Verwahrburg der Praioten. Wo sie nun ist, nach der Bereinigung seiner Stadt, das gilt es herauszufinden!
Uns ist auch zur Kenntnis gekommen, dass die Drachen erwachen und dass die Praioten, gleichwohl sie es bestreiten und vermeintlich zu großem Kampfe rüsten, schwach sind. Sie suchen das Licht, mögen sie alle beim Blick in die Sonne geblendet werden! Es mag sein, diese Quanionsqueste wird ihre Erfüllung, oder aber unser Triumph. Achtet auf die Grenzen zum Orkland, das sie sicher aufsuchen werden, nisten dort nicht ihre Schoßtiere?
Wir wissen auch, die Kraft im Herzen des Altwaldes ist wieder erwacht, der alte Bann erneuert. Kunde davon mag Euch wie ein Versagen ankommen, ich weiß, Ihr hattet Ziele und Verwendung für den Blender, der dort unterlag. Aber denkt, was wir durch ihn für Wissen erlangten, welche Verbündeten er uns im Herzen der Städte aller Reiche efferd- und firunwärts er uns gewann, obwohl er nur eine Puppe der großen Verführerin war. Denkt auch, dass wir Menschen nun wieder bewiesen haben, es ist unsere Zeit und nicht die ihre, sie mag seine Zunge sein, aber nur bis sie an ihrer Eitelkeit erstickt. Des weiteren wissen wir von einem Konvent, nicht das große Treffen der Magier, sondern eines, das im Zusammenhang mit dem Sternregen steht und das – so fern aller zivilisierten Lande – wohl beinahe im Verborgenen stattfinden soll, im Frühjahr, auf einer der Burgen in Eurem Gebiete. Sicher habt Ihr schon Kunde davon! Hängt dies zusammen mit dem was wir erhoffen? Dann hoffe ich für Euch, dass Ihr erfolgreich seid, eine und noch eine Niederlage hat Er Euch schon verziehen!

Gebt Nachricht über Neues und preiset den wahren Gott.
Sephirim I.

IT: der Brief stammt aus dem Herbst des aktuellen Jahres (ca TRA/BOR 1032 BF), Verfasser: Sephirim Isyahadan
OT: Katharina, Kampagnenhintergrund und Gerüchte nach offiziellen MI (Simyalakampagne, Drachenchronik, Unsichtbare Herrscher, WikiAventurica)
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« Antwort #7 am: 09. Juni 2016, 23:18:40 »

Mein liebes Kind,

Eurem letzten Brief entnehme ich, dass ihr argwöhnt, ich machte Euch wenigstens zum Teil verantwortlich für den Verlust des einen Tempels in Lowangen. Aber, meine Liebe, ich laste Euch nicht an, dass diese dort leichtsinnig unter den Augen des einen Geiers und dem Schnabel der anderen Gans den Gong schlagen. Ich nehme doch an, Ihr hattet meine Warnung eindringlich genug weitergegeben. Nun, sei es, wie es sei, dies ist schließlich auch nicht das erste Mal, dass wir an anderem Orte neu beginnen, und ich wäre ein Narr ohne Erinnerung, wenn ich nicht wüsste, dass allzu hoher Mut, das überschreiten mancher Grenzen eben auch nicht ohne Gefahr – in unserem Fall immer die Gefahr der Entblößung mit sich bringt. Aber ist nicht gerade es nicht gerade das, was uns erhebt über die anderen, was unsere Größe und den Glanz ausmacht? Weiter zu wirken, weiter zu handeln trotz der Niederlage, trotz der Ketten die uns von vermeintlich Mächtigen angelegt werden – am Ende aber wird es unser Triumph sein, unsere Wonne!
Um eines aber möchte ich Euch bitten, so Ihr Euch dazu in der Lage seht: Lasst die Nachricht über diesen Vorfall möglichst klein bleiben, unterbindet, dass einer der Schmierfinken dieses mittelreichischen Blattes davon Kunde erhält, denn ich sage Euch, da ihr es noch nicht erlebt habt, es gibt einige unter uns, die keine Nachsicht üben, die bei dem Verlust eines Fingers gleich die ganze Hand amputieren möchten, wie es im Herbste den Verhüllten in Sewerien erging, trotzdem dieser alte Zirkel so mächtig war, dass ER wohl sogar ein Auge auf sie geworfen hatte und sie trotzdem allkläglich versagten. Da reichen schon ein paar Dahergelaufene, ein praiotischer Magier darunter, um jahrelange Arbeit gänzlich zunichte zu machen.
Dem weiteren sei, dass Ihr, wenn sich doch eine oder ein anderer der verirrten Lämmchen zu Euch verirrt, es in Eurem Ermessen, sie oder ihn zu testen, ob sie unseren Zielen nützlich sind und dann jemanden zu mir zu schicken, dass ich ihm die Demut eingebe, die Fähigkeiten zu empfangen, unsere Familie wieder zu versammeln und ihr in einem neuen Hause Heimat zu geben. Lassen wir Geier und Gans allzulange allein, mag es geschehen, dass sie gemeinsam Kücken ausbrüten, die nach unseren Körnern picken.
Was die Waren anbelangt, so waren sie wie immer vorzüglich und ich erwarte zu gleichen Konditionen eine weitere Lieferung.

Seid gegrüßt und im Vertrauen auf die Allmacht des Glänzenden wider die Dunkelheit,
Euer P.

IT: Brief an Ena aus dem Jahr 1026/1027 BF von Perdan Warfal (ihrem "Lehrer")
OT: Katharina, nach offiziellem Hintergrund (WikiAventurica) und Kampagneninhalten sowie Inhalten aus der LMG-Historie


Mein liebes Kind,

es sind schon zwei Monde vergangen, seit ich das letzte Mal Nachricht von Euch erhielt, und mich langt doch, zu erfahren, wie sich die Suche nach einem guten Nachfolger für das Kontor in Lowangen gestaltet. Ich weiß wohl, dass Ihr nicht die einzige seid, die bei dieser Wahl Einfluss hat, ich möchte Euch nur erinnern, dass für Euren Handel nicht unwesentlich ist, in wessen Händen die dortige Niederlassung liegt, denn überlasst ihr Habern das Feld, wird sich Euer Gewinn sicher schmälern.
Zum weiteren möchte ich Euch einen Freund empfehlen, der zur Zeit noch hier bei mir weilt, aber mit dieser Nachricht bei Euch eintreffen wird. Nicht allein dass er Bote in meinem Namen ist, soll ihn Euch empfehlen, ist es der Rechte so findet Ihr die Zahl an ihm oben und unten.
Er kann Euch vielleicht das ein oder andere Eurer Träume wegen raten, auch wenn er die Verhältnisse hier nicht kennt, er ist aber bewandert in manchen Kunden, die Sterne betreffend und kann Euch ein gutes Horoskop erstellen, dessen Kosten ihr nicht scheuen solltet. Was er sonst noch zu berichten weiß, müsst ihr ihn persönlich fragen, allein – ich fand so viel aufschlussreiches, erhellendes und für die Zukunft im Sinne unserer Ziele eine so beachtliche Zahl an guten Zeichen, dass ich nur hoffen kann, ihr glaubt nicht, dass dies nur Honig ums Maul sei, sondern ein Merkmal unserer Zeit, der Zeitenwende und ich hoffe Ihr haltet nicht für albern, wenn ich mir wünschte, jünger zu sein, um dies alles noch erleben, Schritte auf Schritte näher an die Befreiung nach so vielen Rückschlägen.
Hört Euch an, was er zu sagen hat, und entscheidet dann. Meine Meinung kennt Ihr, in Euch offenbart sich das so lange Erhoffte. Ich wünsche Euch, dass Ihr darüber Sicherheit erlangt!
Lebt wohl, auf bald und habt dank für die Salbe, sie hilft wirklich sehr, die Last des Alters zu ertragen. Perdan, der Eure.

IT: Brief an Ena aus dem Jahr 1029 BF von Perdan Warfal (ihrem "Lehrer")
OT: Katharina, zum Kampagnenhintergrund (Vision der Namenlosen vom Sternenregen)



Mein liebes Kind,
Ihr habt doch sicher schon von dem Zusammentreffen der Magier gehört, dass hier im Svelltland stattfinden soll. Es ist wohl auszugehen davon, dass dieser Ort nicht grundlos gewählt wird, wo doch andere Orte in Aventurien mehr Komfort oder ebensolch großes magisches Interesse hervorzurufen im Stande sind. Welches Ereignis, welche Erscheinung, welch neu entdeckter Ort also hier Tal des Svellt ist also Ursache dieses Treffens? Ist es denn etwa der Sternenregen, den wir schon so bemerkenswert fanden? Dann wäre es sträflich, ließen wir diese Möglichkeit, unsere Ahnungen zu Gewissheiten werden zu lassen, außer acht. Ich bin sicher, ihr kennt die ein oder andere Person, die dort Zugang finden kann!
Ich hoffe bald auf Nachricht, die Straßen sind aber so schlecht bei diesem Wetter, im zeitgen Frühjahr würde ich Euch gerne einmal wiedersehen, so viel werde ich meine alten Knochen noch zusammensuchen können. Lebt wohl und mehrt Sein Ansehen, ganz der Eure PW


IT: Brief an Ena aus dem Herbst 1032 von Perdan Warfal (ihrem "Lehrer")
OT: Katharina, nach Kampagnen-Hintergrund


Das Dokument des Sternendeuters zur Bedeutung der Quellen und den Zielen der Bewahrer der Quellen gibt es nur IT! Leider nicht bei mir..
« Letzte Änderung: 09. Juni 2016, 23:29:06 von Seneschall » Gespeichert
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« Antwort #8 am: 09. Juni 2016, 23:24:38 »

namenloses Gebetbüchlein.
Wer eine Druckversion möchte, kann sich an mich wenden. Es gab drei Büchlein im Umlauf, keine Ahnung wohin die verschwunden sind...


Büchlein
zur Erbauung und
der Hinwendung
zum Gebete

Lowangen, 1025 BF

Er war der ERSTE, er wird der LETZE sein, er ist, er war, er wird sein der Allmächtige.

DER Gott ist der HERR, und dieser HERR ist einer, und demselben gleicht keiner, seine Geschwister sind IHM nicht gleich, denn ER war der ERSTE!

SEIN Leben ist unauflöslich, SEINE Herrschaft währt ewig, denn er wird am Ende aller Zeiten die Truppen führen zur LETZTEN Schlacht.

Wer hielte sich für fähig, das Weltengefüge zu verstehen und ein Urteil darüber fällen zu können, was Gut und was Schlecht ist? Hinter all dem Seienden ist, was ohne Namen bleiben muss, weil er so gewollt war.

Wer kann widerstehen jenem, der Macht über die Mächtigsten hat?

Tut kund unter den Völkern SEIN Schicksal, verkündet, dass sein Name erhaben ist und dass SEINE  Macht alles umfasst, wenn ER erst wieder befreit, denn IHM ist gegeben alle Gewalt in den Sphären und auf Dere und in allen Völkern sind SEINE Jünger.



Und wenn der Güldene seinen Thron wieder einnimmt in der Sphäre der Göttlichen, dann werden seine Jünger auferstehen und um IHN sein, und SEINE Größe wird sie erstaunen, und sie werden teilhaben an SEINER Macht.



Lass mich, o Goldener, in allen Dingen DEINEM Ziele dienen, lass mich ein Glied DEINER Ketten lösen. Lass mich DEINEN Willen sehen und DIR mich weihn, lass mein Herz DIR ganz geheiligt sein. Nimm meinen Leib und Geist und Wesen zum Opfer hin, DEIN, Goldener, ist alles was ich hab und bin.




Wer will die Auserwählten des ERSTEN beschuldigen? ER ist es, der gerecht macht und weise, stark im Willen und im Herzen, ER gibt und nimmt, wie es IHM gefällt, ER ist der HERR über Sein, Werden und Vergehen.



Preiset den, der ohne Namen ist,
erhöht IHN!

Ein brausender Chor, die Stimmen derer, die fest zu IHM stehen, wird wie ein Tosen und Beben sein, dass die Feste erschüttert, die IHN jetzt noch fesselt, auf dass ER sich erhebe in SEINER Kraft  und dann wird ER über Dere kommen und schlagen all SEINE Feinde, und auferstehen wird Kazak, SEINE Hand, und enthüllt wird der Blick SEINER Augen und der Glanz SEINER Zunge wird alle verblenden!

ER ist der ewige König, der Unvergängliche, der Gefesselte, der ALLEIN Gott ist unter seinen Dienern, IHM sei alle Ehre und Preis in Ewigkeit. So sei es!
Er, der EINE, wandelt sich nicht.



Wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde, da sich die erste Kette löst.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist, dient dem EINEN, dem ERSTEN unter dreizehn.



Alles was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird’s euch zuteil werden.


ER hat große Dinge an mir getan, DER da mächtig ist und dessen NAME heilig.


Anbetung, Ehre und Ruhm sei unserem HERRn im Heiligtum, Tag für Tag trägt ER seine Fesseln, wie gering doch sind unsere Lasten im Vergleich mit den SEINEN! So jammert nicht, wenn ER ein Opfer von euch verlangt, ist es doch ein geringes im Vergleich zu SEINER Qual.



So sandte der Gekettete einen Traum: Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten GOTT. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.




Einst sagte ein Kaiser: Diese und diese sind die rechten Götter!
Wie kann ein Mensch sich Götter machen?! - Die sind ja nicht Gott!


Du glaubst, dass nur EINER Gott ist? Du tust recht daran!



Der EINE, unser Gott, ist der GOTT aller Götter und der HERR über alle Herren, der große Gott, der Mächtige und der Schreckliche, der die Person nicht ansieht und kein Geschenk nimmt.
ER ist der Goldene, SEIN Glanz strahlt über Allem, SEIN Wissen ist allumfassend, ER hat Gewalt über die Festen, die Wasser und die Lüfte.



Da sandte der EINE seine HAND aus, dass sie SEINE Taten vollbringen konnte und sie einte alle SEINE Heere und führte sie in die Schlacht und SEINE Feinde fielen wie die Fliegen und ihre Gebeine wurden von Rattenscharen bis auf das Weiß genagt.



Nehmt nicht vom Munde der Diener SEINER Diener das Wort der Wahrheit. Nur ER ist wahr und wahrhaftig und wird bestehen in dem Äon was kommen wird! Denn die Zeit SEINER  Herrschaft ist angebrochen!

« Letzte Änderung: 09. Juni 2016, 23:26:19 von Seneschall » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 12. Juni 2016, 22:02:33 »

Auch bei mir sind einige Dokumente gelandet (Unter anderem zwei der Gebetsbüchlein. Wer dem Namenlosen huldigen will, soll sich an mich wenden). Ich komme heute nur zu einem, deshalb lade ich den vermutlich wichtigsten Brief hoch: einen Brief an Ena von 1029BF.

Leider ist das PDF zu gross für das Forum, ich lade das deshalb in meine Dropbox und ihr solltet alle Dokumente hier runterladen können. In den nächsten Tagen kommt noch mehr.

https://www.dropbox.com/sh/a9eqoc929qz358g/AADGVKISfJxcjUvhodpQzYTGa?dl=0
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